Hyposensibilisierung

Wie läuft eine Hyposensibilisierung ab?

Was ist eine Hyposensibilisierung?

Das Prinzip der Hyposensibilisierung besteht in der langsamen Gewöhnung des Immunsystems an spezifische Allergene.


Hierzu wird das entsprechende Allergen dem Körper in ansteigender Dosierung angeboten. Durch die steigenden Gaben des Allergen soll es zu einer Gewöhnung des Körpers an das Allergen kommen und die überschießende Reaktion des Immunsystems (die von uns als Allergie wahrgenommen wird) wird damit abgemildert.

 

Welche Therapien bieten wir Ihnen an?

Subkutante Immuntherapie: In den meisten Fällen wird die Substanz in langsam steigender Dosis in den Oberarm injiziert (SCIT, subkutane Immuntherapie), anfangs in wöchentlichen Abständen, im weiteren Verlauf dann alle 4-5 Wochen.


Sublinguale Therapieform: Alternativ steht die sublinguale Therapieform zur Verfügung (SLIT, sublinguale Immuntherapie), die Allergene werden über Tropfen oder Schmelztabletten über die Mundschleimhaut aufgenommen.


Die Einleitung und Weiterführung einer Hyposensibilisierung wird in unserer Praxis nach genauer Testung durchgeführt.

 

Unsere Allergiediagnostik

Für die Entscheidung zur Hyposensibilisierung und den Erfolg der Therapie ist es sinnvoll, genau zu wissen, auf welche Allergene eines Allergieauslösers Sie reagieren. Dies erfolgt durch unsere umfangreiche Allergiediagnostik.


Forscher fanden heraus, dass Allergieauslöser wie etwa die Pollen der Birke oder der Gräser nicht nur ein Allergen besitzen, sondern dass es Haupt- und Nebenallergene gibt. Das ist wichtig für eine gute Wirksamkeit der Spezifischen Immuntherapie, da diese nur dann gut helfen kann, wenn man auch auf die Hauptallergene reagiert, die in den jeweiligen Therapiepräparaten enthalten sind. 

 

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